„Ich freue mich besonders auf den großen Schlitten mit den vielen, vielen Plüschtieren“, sagte Mörls Ehefrau Gisela Liebsch. Der Schlitten stehe im Carport und werde mit Hunderten Figuren, Weihnachtskränzen und -kugeln dekoriert und wie eine Bühne aufgebaut. Familie Mörl plant, die Figuren mit Hilfe der Nachbarn ab Ende Oktober aufzubauen und erst einmal ohne Beleuchtung aufzustellen, um Energie zu sparen.
Auch Familie Plath aus Dallgow-Döberitz im Havelland will sich die Dekorationsfreude in diesem Jahr trotz der Krise nicht nehmen lassen. „Alles hat seine Grenzen. Das gehört für uns zu Weihnachten einfach dazu“, sagte Martin Plath. Er spare mit einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach bereits Strom und auch seine Lichterketten brauchten nicht viel Energie.
„Bei uns gibt es keine Figuren. Für mich sind die warmweißen Lichter das Highlight in der dunklen Jahreszeit“, sagte Plath. Er wolle wie jedes Jahr das Haus mit Dutzenden Lichterketten dekorieren. Die Tradition sei 1991 noch in einem Berliner Hochhaus gestartet. Seitdem hänge er die Beleuchtung jedes Jahr drei Tage lang zwischen Totensonntag und erstem Advent auf.
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