Kulturstaatsministerin Claudia Roth macht Tempo. Noch keine zwei Monate im Amt, hat sie bereits Dutzende Ortstermine absolviert und symbolpolitische Akzente in einer Art und Weise gesetzt, als sei sie mit den Gepflogenheiten und Routinen der Amtsführung seit eh und je vertraut: Besuche an Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, Treffen mit von der Corona-Pandemie betroffenen Künstlern sowieso.
Kolonialismus
Weiße Flecken der Erinnerungskultur – und neue Fragen
Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Kamerun war in München zu einer Tagung eingeladen. Dann aber verweigerte die deutsche Botschaft die Erteilung von Visa.
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Der Blaue-Reiter-Pfosten, eine Reliquiarfigur aus Holz, steht in der Ausstellung des Museums Fünf Kontinente in München.
© dpa