Extremismus

Weitere Hakenkreuze auf Auto-Motorhauben in Berlin entdeckt

Wieder sind Hakenkreuze in Autos im Südosten Berlins geritzt worden. Zu den zunächst 81 bekannt gewordenen Fällen seien weitere 7 von Autobesitzern im Ortste...

dpa
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ILLUSTRATION - Ein Polizei-Blaulicht leuchtet über einem Absperrband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung».

ILLUSTRATION - Ein Polizei-Blaulicht leuchtet über einem Absperrband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung».

© David Inderlied/dpa/Illustration

Inzwischen überklebten viele Autobesitzer etwa in der Köllnischen Straße die Hakenkreuze mit Kreppband oder anderen Klebebändern, wie am Montag zu sehen war. Die Polizei hatte sie dazu aufgefordert, weil das Nazi-Symbol verboten ist.

In den betroffenen Straßen war jeweils der Großteil der Autos beschädigt. Der Täter ging offenbar von Wagen zu Wagen und ritzte die zum Teil mehr als einen Meter großen Hakenkreuze mit einem Schlüssel oder einem ähnlichen Gegenstand in den Lack.

Das erste Hakenkreuz hatte ein Autofahrer am Donnerstag auf der Motorhaube seines Autos bemerkt. Auch auf zwei weiteren Wagen entdeckte der Mann demnach die Symbole. Danach meldeten sich zahlreiche weitere Autobesitzer bei der Polizei.

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