Skispringen

Wellinger in Lake Placid Siebter - Slowene Kos siegt

Skispringer Andreas Wellinger hat in Übersee das Podium verpasst, in einer Windlotterie aber unverhofft Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup gutgemacht.

dpa
2 Min
Kam in Lake Placid bei seinen Sprüngen auf Weiten von 121 und 121,5 Meter: Skispringer Andreas Wellinger.

Kam in Lake Placid bei seinen Sprüngen auf Weiten von 121 und 121,5 Meter: Skispringer Andreas Wellinger.

© Robert F. Bukaty/AP/dpa

Felix Hoffmann (124 und 120,5 Meter) erzielte als Elfter sein bestes Karriereergebnis im Weltcup. Hinter ihm landete Karl Geiger (12.), für den es nach zuletzt durchwachsenen Auftritten wieder einen Schritt nach vorn ging. Der Tagessieg ging an den Slowene Lovro Kos, der nach Sprüngen auf 123,5 und 125 Meter über seinen ersten Weltcup-Sieg jubeln konnte. Zweiter wurde der Japaner Ryoyu Kobayashi vor dem Norweger Marius Lindvik. 

Einen schlechten Tag erwischte der Gesamtweltcupführende Stefan Kraft. Nachdem der Österreicher nach dem ersten Sprung auf 127,5 Metern noch in Führung lag, wurde er im zweiten Durchgang von einer Böe erwischt, landete bereits nach 104 Metern und wurde damit bis auf Platz 24 durchgereicht. Philipp Raimund (16.) und Pius Paschke (25.) hatten ebenfalls einige Probleme. Stephan Leyhe (33.) verpasste den finalen Durchgang nach einem Sprung auf nur 111 Meter. Am Samstagabend (23.00 Uhr) steht in Lake Placid noch ein Wettkampf im Super Team an, bevor es am Sonntag (15.15 Uhr/ARD) zum Abschluss noch ein weiteres Einzelspringen gibt.

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