Gleichwohl bedeute der Abbau der Subventionen für Agrardiesel in Deutschland, dass Brandenburgs Bauern rund 20 Millionen Euro fehlten. „Das ist eine Einkommenskürzung für uns Landwirte“, sagte Wendorff. Er schloss neue Proteste nicht aus: „Wenn sich das Marktgeschehen verschärft und die Rahmenbedingungen sich nicht verändern, werden wir überlegen, wie wir mit der Situation umgehen. Die Demonstrationen von Anfang dieses Jahres müssen nicht die letzten gewesen sein.“
Die höheren Verbraucherpreise für Lebensmittel seien nicht bei den Bauern angekommen, sondern im Handel hängen geblieben. Landwirte bräuchten eigentlich „zeitnah 20 Prozent höhere Erzeugerpreise, um halbwegs unsere Defizite auszugleichen“, sagte der Verbandsvertreter.
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