Statistik

Weniger Schwangerschaftsabbrüche in Berlin und Brandenburg

In Berlin und Brandenburg sind im vergangenen Jahr laut einer Statistik deutlich weniger Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen worden. Wie das Amt für Statist...

dpa
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Ein Leuchtkasten mit einem roten Kreuz hängt vor der Notaufnahme eines Krankenhauses.  bild

Ein Leuchtkasten mit einem roten Kreuz hängt vor der Notaufnahme eines Krankenhauses. bild

© Julian Stratenschulte/dpa/Symbol

An diesem Freitag will der Bundestag über die Abschaffung des hochumstrittenen Paragrafen 219a - „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ - entscheiden. Die Vorschrift führt bislang dazu, dass Ärztinnen und Ärzte keine ausführlichen Informationen über solche Eingriffe öffentlich anbieten können, ohne Strafverfolgung befürchten zu müssen.

Zum Zeitpunkt des Eingriffs waren 65,4 Prozent der Berlinerinnen (5365 Fälle) ledig und 31,8 Prozent (2611) verheiratet. 46,7 Prozent der Frauen mit Wohnsitz in Berlin waren zwischen 25 und 34 Jahre alt. 2,1 Prozent waren jünger als 18 Jahre.

In Brandenburg waren 66,4 Prozent der Frauen (2083) beim Eingriff ledig und 31,5 Prozent (990) verheiratet. 46,6 Prozent waren im Alter von 25 bis 34 Jahren. 3,7 Prozent waren unter 18 Jahre alt.

Mit 96,4 Prozent ließen fast alle Frauen in Berlin laut Statistik den Eingriff in ambulanten ärztlichen Praxen vornehmen. In Brandenburg gingen 55,7 Prozent in ambulante Praxen, 41,6 Prozent in ein Krankenhaus.

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