Wer mit seinen Diesel nur Kurzstrecken zurücklegt, bekommt Probleme mit einem verstopften Partikelfilter: Wo der Stadtverkehr zum Ärgernis wird

Bei der Wahl zwischen einem Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor muss auch das künftige Einsatzgebiet bedacht werden. Laut der Gesellschaft für Technische Überwachung verstopft der bei vielen Diesel-Pkw ab Werk eingebaute Partikelfilter regelmäßig, wenn das Auto zumeist in der der Stadt genutzt wird. Die Folge ist ein Leistungsverlust, mitunter bleibt das Fahrzeug gar komplett liegen.Der Partikelfilter besteht aus vielen kleinen Poren. Diese setzen sich im Fahrbetrieb mit Rußpartikeln zu. In der Regenerationsphase wird der Filter von dieser Schicht automatisch "freigebrannt", wovon der Autofahrer während der Fahrt nichts merkt. Für den regenerativen Verbrennungsvorgang ist aber eine Temperatur von 500 bis 600 Grad Celsius im Abgassystem nötig, die erst bei einer höheren Geschwindigkeit erreicht wird.Im Stadtverkehr beträgt die Durchschnittstemperatur des Abgassystems 200 Grad Celsius, eine Regeneration kann nicht stattfinden. Der Filter verstopft. In der Folge erhöht sich der Abgasgegendruck und es kommt zu einem Leistungsverlust. Zudem steigen der Verbrauch und der Schadstoffausstoß an. Während regelmäßiger längerer Fahrten auf der Autobahn kann der Filter regenerieren, Autofahrer sollten daher zwischendurch immer entsprechende Touren einlegen. Unvermeidbar ist laut den Experten der GTÜ, dass sich der Filter im Stadtverkehr über kurz oder lang mit Partikeln zusetzt. Spätestens wenn die Warnleuchte aufflackert, wird der Besuch in einer Werkstatt erforderlich.Neben dem Freibrennen können die Profis bei Bedarf auch den Filter austauschen. Trotz der höheren Kraftstoffpreise und des höheren Verbrauchs ist daher bei überwiegendem Einsatz im Stadtverkehr ein Benziner zu wählen. (mid)------------------------------Foto: Der Dieseppartikelfilter wird in der Fachwerkstatt ...

BLZ
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Bei der Wahl zwischen einem Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor muss auch das künftige Einsatzgebiet bedacht werden. Laut der Gesellschaft für Technische Überwachung verstopft der bei vielen Diesel-Pkw ab Werk eingebaute Partikelfilter regelmäßig, wenn das Auto zumeist in der der Stadt genutzt wird. Die Folge ist ein Leistungsverlust, mitunter bleibt das Fahrzeug gar komplett liegen.Der Partikelfilter besteht aus vielen kleinen Poren. Diese setzen sich im Fahrbetrieb mit Rußpartikeln zu. In der Regenerationsphase wird der Filter von dieser Schicht automatisch "freigebrannt", wovon der Autofahrer während der Fahrt nichts merkt. Für den regenerativen Verbrennungsvorgang ist aber eine Temperatur von 500 bis 600 Grad Celsius im Abgassystem nötig, die erst bei einer höheren Geschwindigkeit erreicht wird.Im Stadtverkehr beträgt die Durchschnittstemperatur des Abgassystems 200 Grad Celsius, eine Regeneration kann nicht stattfinden. Der Filter verstopft. In der Folge erhöht sich der Abgasgegendruck und es kommt zu einem Leistungsverlust. Zudem steigen der Verbrauch und der Schadstoffausstoß an. Während regelmäßiger längerer Fahrten auf der Autobahn kann der Filter regenerieren, Autofahrer sollten daher zwischendurch immer entsprechende Touren einlegen. Unvermeidbar ist laut den Experten der GTÜ, dass sich der Filter im Stadtverkehr über kurz oder lang mit Partikeln zusetzt. Spätestens wenn die Warnleuchte aufflackert, wird der Besuch in einer Werkstatt erforderlich.Neben dem Freibrennen können die Profis bei Bedarf auch den Filter austauschen. Trotz der höheren Kraftstoffpreise und des höheren Verbrauchs ist daher bei überwiegendem Einsatz im Stadtverkehr ein Benziner zu wählen. (mid)------------------------------Foto: Der Dieseppartikelfilter wird in der Fachwerkstatt ausgetauscht.

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