Medien

Werbekrise: Private Sender rechnen mit Umsatzrückgang

Trotz steigender Werbeumsätze im Streamingmarkt können die prognostizierten Rückgänge beim privaten Rundfunk wohl nicht ausgeglichen werden.

Team News dpa
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Immer weniger Unternehmen werben im Privatfernsehen (Symbolbild).

Immer weniger Unternehmen werben im Privatfernsehen (Symbolbild).

© dpa/Rolf Vennenbernd

TV-Sender und Radiounternehmen werden in diesem Jahr voraussichtlich weniger Werbeumsätze erzielen. Denn der Werbemarkt ist schon seit längerem in den Krisenzeiten wieder stärker unter Druck geraten.

Für die Netto-Werbeumsätze aller audiovisuellen Medien erwartet der Verband Privater Medien (Vaunet) einen Wert von 6,14 Milliarden Euro - das ist ein Rückgang von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Verband am Mittwoch mitteilte. Obwohl die voraussichtlichen Werbeumsätze im Streamingmarkt steigen, können sie die prognostizierten Rückgänge beim Fernsehen und Radio nicht ausgleichen.

Der Gesamtumsatz der audio- und audiovisuellen Medien wird trotz eines Rückgangs bei der Werbung voraussichtlich leicht um 2,5 Prozent steigen und erstmals die 15-Milliarden-Euro-Marke überschreiten, wie es weiter von Vaunet hieß. Im Vorjahr lag der Wert bei 14,8 Milliarden Euro. Treiber sind vor allem die Abo- und Werbeerlöse im Bereich der Audio- und Video-Streamingangebote.

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