Noch immer sucht die Berliner Polizei nach einem vermissten deutsch-chilenischen Geschäftsmann. Aleph Christian von Fellenberg Palma war seit dem 15. April auf Geschäftsreise in Berlin und hatte ein Zimmer im Hilton am Gendarmenmarkt gebucht. Doch seit Ostersonntag ist der 33-Jährige spurlos verschwunden.
Der Chilene traf am frühen Abend des 20. April einen Bekannten im Berliner Privatclub Soho House. Seiner Mutter schrieb er eine WhatsApp-Nachricht, weil er im Soho Heidi Klum erkannt haben wollte. Gegen 18.30 Uhr verließ von Fellenberg Palma offenbar den Club und kehrte in sein Hotel zurück.
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In seinem Zimmer ließ er seine Rolex und den deutschen und chilenischen Reisepass zurück. Seine Apple Watch wurde in der Nähe der Siegessäule im Tiergarten gefunden.
Noch ist die Mordkommission nicht an dem Fall dran
Nicht nur die Vermisstenstelle der Polizei sucht nach dem Mann, sondern auch dessen Familie. An mehreren Orten Berlins hängte sie Plakate mit dem Konterfei des Gesuchten aus, mit dem Versprechen von 5000 Euro Belohnung. Mit Stand 27. Mai seien bei der Polizei 46 Hinweise eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Montag.
Die Polizei schließt nicht aus, dass sich der Vermisste „in einer Notlage“ befindet. Würde sie davon ausgehen, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, dann würde eine Mordkommission den Fall übernehmen. Bislang bearbeitet den Fall aber noch die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstraße. Sie nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 030 4664 912444 entgegen.
Der Vermisste ist etwa 1,86 Meter groß, von schlanker Statur, hat dunkelbraune Haare mit blondiertem Oberhaar. Die Polizei will wissen: Wer hat den Vermissten seit dem 19. April gesehen? Wer kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?
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