DFB-Pokal

Werder schlägt Regionalligist Cottbus knapp mit 2:1

Vor einer tollen Kulisse spielt Werder Bremen bei Regionalligist Energie Cottbus im DFB-Pokal. Der Bundesligist dominiert lange, macht es dann aber spannend.

David Langenbein dpa
2 Min
Der Cottbuser Axel Borgmann springt über Bremens Amos Pieper.

Der Cottbuser Axel Borgmann springt über Bremens Amos Pieper.

© Robert Michael/dpa

Die Sehnsucht nach Profi-Fußball war den Anhängern der Brandenburger, die zuletzt 2019 im DFB-Pokal spielten, anzumerken: Von Beginn an feierten die Energie-Fans jede gute Aktion ihrer Mannschaft lautstark. Bei Werder kam der 21 Jahre alte Außenverteidiger Lee Buchanan zu seinem Pflichtspiel-Debüt. Leonardo Bittencourt, in Cottbus ausgebildet und Profi geworden, stand in seiner Heimat ebenfalls in der ersten Elf. Auf der Tribüne saß sein Vater Franklin, ehemaliger Energie-Publikumsliebling.

Der Bundesligist, der in der vergangenen Saison in der ersten Runde an Drittligist VfL Osnabrück gescheitert war, dominierte das Geschehen, ohne dabei sehr oft gefährlich zu werden. Marvin Ducksch traf nach einer flachen Hereingabe von Mitchell Weiser den Pfosten (10.). Energie-Keeper Alexander Sebald spielte den Bremern den Ball im eigenen Strafraum in die Füße, parierte dann jedoch gegen Niclas Füllkrug (27.). Ein Durchsteckpass von Füllkrug ließ Schmid dann kurz vor der Pause alleine auf Sebald zulaufen. Der 22-Jährige schob souverän ein.

Die Cottbusser kamen viel besser aus der Pause. Axel Borgmann zog einen Distanzschuss knapp am Tor vorbei (47.). Fast im Gegenangriff muss Ducksch eigentlich das 2:0 machen, schießt jedoch aus kurzer Distanz erneut an den Pfosten. Die Brandenburger wagten nun mehr und liefen in einen Konter. Einen abgefälschten Schuss von Ducksch verlängerte Weiser ins Netz. Heikes Anschluss kam zu spät.

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