Analystinnen und Analysten erklärten den Anstieg zum einen mit dem Börsenstart des ersten an den Bitcoin gekoppelten börsengehandelten Indexfonds (ETF) an der Wall Street Mitte Oktober. Andere Anleger wollten ihr Geld vor der steigenden Inflation in Europa und in den USA schützen, mutmaßte Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown. Das sei eine „extrem riskante Strategie“, da Kryptowährungen extrem schwankungsanfällig seien - ihr Wert könne durch gesetzliche Regulierungen oder auch nur Kommentare im Netz schnell fallen.
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Der Bitcoin notierte am Montagvormittag im Plus bei 66.035 Dollar und näherte sich damit einem neuen Allzeithoch. Die Währung Ethereum, zweitwichtigste Kryptowährung weltweit, legte ebenfalls zu und erreichte kurzfristig ein neues Allzeithoch von 4768 Dollar. Bitcoin macht 40 Prozent des Marktes aus, Ethereum 20 Prozent. Die Währung Shiba Inu hatte Ende Oktober einen Wert von insgesamt 40 Milliarden Dollar erreicht - in wenigen Tagen schmolz diese Summe um zehn Milliarden Dollar zusammen. Analystin Ipek Ozkardeskaya von SwissQuote erklärte, sie fürchte eine Blase wie die Internetblase zu Beginn der 2000er Jahre.
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