Wertschätzung mit dem Schmeichel-Dienst Flattr

Toll gemacht!

Sebastian Friedrich
2 Min

Interessante Blogs, schöne Fotos oder lustige Videos -im Internet ist vieles kostenlos zu haben. Dabei haben die Urheber häufig viel Arbeit in ihr Werk gesteckt. Blogeinträge wollen verfasst oder Videos geschnitten werden. Bislang fehlte jedoch die Möglichkeit, tolle Inhalte im Internet zu honorieren. Mit dem Internetdienst Flattr soll sich das ändern, denn der Name ist Programm: Er setzt sich zusammen aus Flatrate und Englisch "to flatter" -jemandem schmeicheln.Hierfür müssen einerseits die Urheber einen Flattr-Button neben ihrem Artikel positionieren und hoffen, dass dieser möglichst häufig von Besuchern der Webseite angeklickt wird. Nutzer auf der anderen Seite müssen sich zunächst unter www.flattr.com ein Konto anlegen. Anschließend wird individuell festgelegt, mit welchem Betrag man sich monatlich im Internet erkenntlich zeigen möchte. Bezahlt wird entweder per Kreditkarte oder Paypal, die Möglichkeit per Überweisung zu bezahlen soll noch folgen. Findet ein Artikel, Video oder ein Foto Gefallen, klickt der Nutzer einfach auf den Flattr-Button. Der Betrag wird durch die Summe aller Klicks aufgeteilt und über den Internetdienst an den Urheber ausgezahlt. Wer zehn Euro monatlich zur Verfügung stellt und 100 mal den Flattr Button gedrückt hat, spendet zehn Cent an jeden Urheber.Gegründet hat sich Flattr im März 2010 in Schweden, nach längerer Testphase ist der "Schmeichel-Dienst" seit Mitte August für jeden offen. Hinter der Idee steckt Peter Sunde, Mitbegründer der Torrent-Seite The Pirate Bay, die für viel Aufsehen sorgte -ironischerweise wegen der Frage des Urheberrechts und dem illegalen Download von Musik, Filmen und Software über die Plattform.------------------------------Foto: Die Gründer des Internetdienstes Flattr: Man würdigt die Urheber.

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