Der Oktober startete mit erstaunlich sommerlichen Temperaturen. Im Laufe des Monats war es in Berlin sehr nass und ungewöhnlich mild. So wurden insgesamt 105 Liter pro Quadratmeter registriert – der Sollwert liegt bei 35 Litern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag nach ersten Auswertungen seiner rund 2000 Messstationen mitteilte. Neben ordentlich Niederschlag war der Oktober demnach von sehr milden Temperaturen mit sommerlichen Nuancen geprägt. Im Mittel lag die Temperatur in Berlin bei 12,1 Grad Celsius und damit leicht über dem deutschlandweiten Schnitt.
Besonders warm wurde es laut DWD am 3. Oktober: Sommerliche 25 Grad Celsius seien in Berlin gemessen worden. Währenddessen habe sich die Sonne nur insgesamt 85 Stunden lang blicken lassen. Der vieljährige Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 liege bei 109 Sonnenstunden. Die Vegetation habe sich „nur zögerlich herbstlich gekleidet“, hieß es. Der Temperatursturz zur Monatsmitte sei kaum ins Gewicht gefallen.
Deutschlandweit war der Oktober den Meteorologinnen und Meteorologen zufolge der regenreichste seit 2002 und einer der fünf wärmsten Oktober seit 1881. Mit rund 100 Litern pro Quadratmeter seien knapp 80 Prozent mehr Niederschlag gefallen als in der Referenzperiode 1961 bis 1990.
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