Claudia Roth hat neulich ein ostdeutsches Bücherregal besichtigt und festgestellt: Da stehen ganz andere Bücher drin als im Westen. Das erzählte Roth vor ein paar Tagen auf der Bühne des Bundeskanzleramts bei der Veranstaltung „Kultur in Ost und West – ein anderer Blick“.
Es war ihre Antwort auf die Frage, wie man Brücken bauen kann zwischen Ost und West. Ich saß im Publikum und fühlte mich, als würde ich gleich von der Einheitsbrücke fallen.
Kolumne
Wie Claudia Roth entdeckt hat, dass es in der DDR auch Literatur gab
Kolonialisierung des Ostens, Feinde von rechts außen und eine ahnungslose Staatsministerin: Im Bundeskanzleramt wurde über Ost und West debattiert. Es ging zur Sache.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth und der Ostbeauftragte Carsten Schneider
© Bernd Elmenthaler/Imago