Als die von Karl Friedrich Schinkel entworfene Friedrichswerdersche Kirche 1831 nach fast genau zehn Jahren Planungs- und Bauzeit eingeweiht wurde, stand Berlin für kurze Zeit an der Spitze der mitteleuropäischen Architekturdebatte: Mitten in der bis dahin vom Spätbarock beeinflussten und klassizistisch geprägten Innenstadt setzte sich hier erstmals durch, was spätere Generationen als „Historismus“ beschrieben.
Architektur
Friedrichswerdersche Kirche: Wie der Stil zum Geschmack wurde
Die neugotische Friedrichswerdersche Kirche war 1831 eine Sensation. Seit den 1990ern jedoch ist sie Gegenstand eines atemberaubenden Bauskandals.
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Ausstellung „Ideal und Form“ in der Friedrichswerderschen Kirche.
© Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker