Ende der 90er Jahre hatte die BVG nicht verschrottete Nachkriegs-Züge der West-Baureihe D nach Nordkorea verkauft. Ein Zug mit drei Doppelwagen blieb in Berlin. Er wird für die U 55 aufgemöbelt – die dort fahrenden Wagen werden ins übrige Netz gestellt. Für die U 55 reicht der Gleis-Greis: Zwei Wagen fahren, vier sind in Reserve.
Auch die Ost-BVB kaufte West-Ware: 1988 gingen die Züge „rüber“.
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Sehr frisch ist die BVG-Flotte insgesamt nicht: Die 478 Kleinprofilwagen auf den Linien 1 bis 4 zählen im Schnitt 29 Jahre, die 766 Großprofilwagen 26. Ständig stehen 15 Prozent von ihnen in der Werkstatt – deshalb werden die U 55-Wagen umgesetzt.
Für die Kleinprofil-Strecken werden 27 neue 4-Wagen-Züge der Reihe IK18 („Icke“) gebaut, kommen ab Frühjahr 2018 aufs Gleis. Weil die BVG noch keine neuen Wagen fürs Großprofil bestellt hat, werden ab Mitte 2017 elf „Icke“-Züge der Reihe IK17 eingesetzt: Mit Metallbrettern verbreitert, um die Lücke zwischen dem kleinen Zug und dem Bahnsteig zu schließen.
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