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Olaf Scholz

Mehr davon! Wie Kanzler Scholz bei einem trauernden Vater versucht, Vertrauen zurückzugewinnen

Kanzler Scholz stellt sich einem Mann, dessen Tochter von einem Flüchtling ermordet worden ist. Überfällig, aber immerhin ein Signal zum Dialog. Ein Kommentar.

5 Min
Die TV-Runde (v.l.): Der sächsische Bürgermeister Mirko Geißler, Bundeskanzler Olaf Scholz, Handwerkerin Sandra Hunke, der trauernde Vater Michael Kyrath sowie Moderatorin Pinar Atalay

Die TV-Runde (v.l.): Der sächsische Bürgermeister Mirko Geißler, Bundeskanzler Olaf Scholz, Handwerkerin Sandra Hunke, der trauernde Vater Michael Kyrath sowie Moderatorin Pinar Atalay

© Jörg Carstensen/RTL

Die Realität ist oft ernüchternd. Am Dienstagabend sitzt der Bundeskanzler im RTL-Studio an einem großen Tisch. Er wirkt erschöpft und ringt gelegentlich um Fassung. In der Sendung „Am Tisch mit Olaf Scholz“ schildern drei Menschen ihren Frust über die Politik. Sandra Hunke, Anlagenmechanikerin aus Nordrhein-Westfalen, kritisiert die unzureichende Kommunikation zur Wärmepumpe und die zunehmende Belastung des Mittelstands – während die Butterpreise weiter steigen.

Neben der Inflation gibt es an diesem Abend zahlreiche weitere Sorgen: Mirko Geißler, parteiloser Bürgermeister aus dem sächsischen Grünhain-Beierfeld, beklagt die überbordende Bürokratie. Diese führe teilweise dazu, dass Genehmigungsverfahren für Baustellen teurer seien als die Bauprojekte selbst.

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