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Protest

Grünheide: Räumung des Tesla-Protestcamps im Wald beendet

Den dritten Tag in Folge war die Polizei wegen Umweltaktivisten in Grünheide im Einsatz. Nun ist die Räumung beendet.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Polizeibeamte arbeiten während der Räumung des Camps der Aktivisten von „Tesla stoppen!“ auf einer Hebebühne an einem Tribock mit Ebenen.

Polizeibeamte arbeiten während der Räumung des Camps der Aktivisten von „Tesla stoppen!“ auf einer Hebebühne an einem Tribock mit Ebenen.

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Nach tagelangem Einsatz hat die Polizei die Räumung des Protestcamps von Tesla-Gegnern im Wald nahe der Autofabrik in Grünheide bei Berlin abgeschlossen. Spezialisten der Polizei holten am Mittwoch elf Umweltaktivisten von den Bäumen, sagte ein Sprecher Polizei. Damit sei die Räumung abgeschlossen. Verletzte gab es laut Polizei nicht.

Am Dienstag hatte die Polizei die sofortige Räumung der Waldbesetzung mit Baumhäusern in der Nähe des Tesla-Werks beschlossen. Allerdings harrten einige vermummte Aktivisten weiter an Bäumen aus. Sie protestierten gegen die einzige europäische Autofabrik von Elon Musk. Am Mittwoch holten Höhenretter weitere Aktivisten von Bäumen.

Baumhäuser sollen zum Absturz gebracht werden

Nach der Räumung des besetzten Waldgebiets soll nun die Absuche des Areals auf Munition folgen. Wie lang dies dauert, war unklar. Erst wenn geklärt sei, dass keine gefährlichen Kampfmittel im Boden seien, würden auch die Baumhäuser der Umweltaktivisten zum Absturz gebracht, sagte der Polizei-Sprecher.

Polizeikräfte fällten am Mittwoch eine von den Umweltaktivisten errichtete Barrikade am Eingang zum Camp, um den Weg für schweres Gerät freizumachen. Die Polizei nutzte eine Hebebühne, um leichter an die Baumhäuser heranzukommen. Einsatzkräfte sollen zur Sicherung des Geländes auch nach der Räumung zunächst noch vor Ort sein.

Allgemeinverfügung untersagt Betreten des Geländes

Ab Mittwoch untersagt eine Allgemeinverfügung der Gemeinde Grünheide das Betreten des Waldstücks. Zur Begründung wird auf mögliche Gefahren durch Kampfmittel und Aktivitäten der Aktivisten hingewiesen, wie das Graben in den Boden oder herabfallende Baumstämme. Diese könnten, so die Gemeinde, eine Gefahr für Leib und Leben darstellen.

Tesla-Gegner demonstrierten in Grünheide gegen die Räumung des Protestcamps. Der Sprecher der Polizei sagte am Nachmittag, es seien weniger als 50 Menschen gewesen.

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