Wir hören sie nicht, aber sie tickt unaufhörlich: unsere innere Uhr. Nun wird oft behauptet, ein Tag auf dieser Uhr - müsste sie sich nicht der Erdumdrehung anpassen - hätte 25 Stunden. Ticken wir also nicht richtig? Es stimmt. Forscher vom Max-Planck-Institut haben in den sechziger Jahren in Dunkelkammerversuchen herausgefunden, dass sich der Mensch ohne Tageslicht auf einen 25-Stunden-Tag einrichtet. In unserem Erbgut gibt es zwei Uhren-Gene, die wie Stellrädchen die Feinabstimmung zwischen Tageslicht und unserer innerer Uhr übernehmen. Warum wir einen 25 Stunden-Rhythmus haben, weiß man nicht. Es gibt sogar Menschen, deren Rhythmus bei 22 oder bei 30 Stunden liegt. Sie alle aber passen sich nach der Geburt dem Rhythmus des Lichts an. (hbz.)
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