Bundespolitik

„Wir lassen uns nicht verarschen“: Torpedieren die Grünen das Sondervermögen?

Bei den Grünen gibt es Vorbehalte gegen die enorme Schuldenaufnahme. Warum auch sollten sie sich als Mehrheitsbeschaffer einer Merz-Regierung andienen?

5 Min
Katharina Dröge und Britta Haßelmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag.

Katharina Dröge und Britta Haßelmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag.

© Ralf Hirschberger/AFP

Plötzlich geht es noch einmal nicht ohne die Grünen. Ob sie den Daumen heben – oder senken – ist maßgeblich dafür, ob die schwarz-rote Koalition in spe in der Lage sein wird, das entscheidende Hindernis einer gemeinsamen Regierung aus dem Weg zu räumen: die Finanzierung des Haushalts.

Das ist ein unerwartetes Schicksal für die Partei, die bei der Wahl auf 11,6 Prozent abstürzte und seitdem wesentliche Teile ihres bisherigen Führungspersonals (Robert Habeck, Annalena Baerbock) verloren hat. Aber warum sollte die Partei sich zum Erfüllungsgehilfen für Friedrich Merz’ Träume vom Durchregieren machen lassen? Was hat sie in dieser Situation überhaupt zu verlieren?

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