„Vielfalt macht uns stark!“

Trotz Neutralitätsgebot: Staatliche Stellen beteiligen sich an Kampagne „Zusammenland“

Mit der Kampagne „Zusammenland“ wollen mehrere Verlage ein Zeichen gegen „rechte Propaganda“ setzen. Staatliche Stellen machen mit – und sehen darin kein Problem.

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Auf einer Kundgebung gegen Rechtsextremismus verpasst eine Demonstrantin der AfD einen auffälligen Seitenscheitel.

Auf einer Kundgebung gegen Rechtsextremismus verpasst eine Demonstrantin der AfD einen auffälligen Seitenscheitel.

© Carsten Thesing/Imago

„Dumpfer Populismus? Nein danke!“ Mit diesen Worten leiten mehrere große deutsche Zeitungen ihre Kampagne „Zusammenland“ ein. Man sei gegen die sogenannte Remigration von Freunden, Nachbarn und Kollegen, schreiben Zeit, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung und das Medienhaus Ströer in einer doppelseitigen Anzeige. Unter dem „Motto Vielfalt macht uns stark!“ wird proklamiert, es gebe „keine Alternative zur Freiheit und Vielfalt“. Man stelle sich „mutig den Herausforderungen“, anstatt sich von „rechter Propaganda“ aufhetzen zu lassen.

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