Russland

Putin am 9. Mai zum Tag des Sieges: Wie ein „Feiertag mit Tränen in den Augen“ instrumentalisiert wurde

Der Feiertag zum 9. Mai fiel dieses Jahr in Moskau etwas prunkvoller aus als die vergangenen beiden Jahre. Aber eine große Zäsur war die Feier nicht. Eine Analyse.

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Der russische Präsident Wladimir Putin während der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau

Der russische Präsident Wladimir Putin während der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau

© Russian Presidential Press and Information Office

Am Vormittag des 9. Mai fand auf dem Roten Platz in Moskau die alljährliche Militärparade zu Ehren des 79. Jahrestages des Sieges im sogenannten Großen Vaterländischen Krieg (Kampf der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland 1941-1945; Anm. des Autors) statt.

Bei den Siegesparaden der vergangenen Jahre schien stets das olympische Motto „Schneller, höher, weiter“ den inoffiziellen Marschtakt vorzugeben. Denn die Militärparaden wurden von Jahr zu Jahr größer, ausgefallener und prunkvoller. Die gesamte militärische Macht Russlands inklusive allerneuester technologischer Entwicklungen sollte der Welt unverhüllt demonstriert werden. Seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022 blätterte der Prunk allerdings stark ab.

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