Yemisi Mabry hatte am Montagabend allen Grund zur Freude. Die deutsche Kugelstoßerin gewann bei der Leichtathletik-EM Bronze und holte damit die erste Medaille für Deutschland. Doch zwei Tage später war nicht nur ihr Erfolg Thema. Mabry beschäftigte noch immer ein Interview, das sie am Montagvormittag nach der Qualifikation gegeben hatte.
So sehr, dass sie am Mittwochabend öffentlich darauf reagierte. Und der Zeitpunkt dafür war bemerkenswert: Während die ARD live von der Europameisterschaft berichtete und sowohl der Moderator Claus Lufen als auch der Experte Frank Busemann wieder im Einsatz waren, veröffentlichte Mabry auf Instagram eine Story, in der sie sich ausführlich mit dem Gespräch auseinandersetzte.
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Leichtathletik
„Wo bleibt das Fingerspitzengefühl?“ Olympiasiegerin rechnet mit ARD ab
Nach EM-Bronze übt Kugelstoßerin Yemisi Mabry scharfe Kritik am Timing der ARD-Reporter. Ein Interview vor dem Finale stößt eine Grundsatzdebatte an.
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Sind für die ARD bei der Leichtathletik-EM im Einsatz und für ihre Fragen in die Kritik geraten: der ehemalige Zehnkämpfer Frank Busemann (r.) und der Sportmoderator Claus Lufen
© Marcus Brandt/dpa