Kolumne

Woche des Schlangestehens: Entweder für die Stones oder fürs Pergamon

Im Osten hat Anstehen eine lange Tradition. Das letzte Album der Stones wird bundesweit nur an drei Orten vorverkauft. Einer ist in Berlin. Lockt das noch Leute an?

3 Min
Legendäre Schlange in Berlin: Im Sommer 2004 warten Besucher der MoMA-Ausstellung vor der Neuen Nationalgalerie.

Legendäre Schlange in Berlin: Im Sommer 2004 warten Besucher der MoMA-Ausstellung vor der Neuen Nationalgalerie.

© Franka Bruns/AP

Die Rolling Stones sind entweder tot oder alt. Richtig alt. Die verbleibenden drei Urgesteine – also Mick Jagger sowie die beiden Gitarristen Keith Richards und Fast-noch-Neuling Ronnie Wood – kommen zusammen auf 235 Jahre. Die hoch agile Rentner-Band bringt am Freitag ihr neues Album „Hackney Diamonds“ heraus. Früher ein Datum, das für Aufsehen und Andrang in den Plattenläden sorgte.

Heute wissen die meisten Leute nicht mal mehr, wie viel Geld sie für ein Album in haptischer Form bezahlen müssen, also für eine CD oder eine Schallplatte.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*