Wohnen

Keine Mieterhöhungen für Sozialwohnungen

Die Vermieter sollen dafür einen finanziellen Ausgleich erhalten.

Ulrich Paul
1 Min
Mietwohnungen im Märkischen Viertel in Reinickendorf.

Mietwohnungen im Märkischen Viertel in Reinickendorf.

© imago/Schöning

Die Vermieter erhalten dafür einen finanziellen Ausgleich. Die Mieten im sozialen Wohnungen liegen mit durchschnittlich mehr als 6 Euro je Quadratmeter bereits über den Mieten des freien Marktes von 5,84 Euro je Quadratmeter (kalt). Dies ist auf das Fördersystem zurückzuführen. Danach wurde die Förderung jedes Jahr um rund 13 Cent je Quadratmeter reduziert – die Eigentümer durften im gleichen Maße die Miete  erhöhen. Der Berliner Mieterverein (BMV) begrüßte die Entscheidung.

BMV-Geschäftsführer Reiner Wild bezeichnete sie als geboten, weil sich aufgrund bundesrechtlicher Vorgaben die Mieten wegen des Anstiegs der Instandhaltungs- und Verwaltungskostenpauschalen zum 1. Januar 2017 bereits um fast 2 Prozent erhöht haben. Damit auch Mietsenkungen erfolgen könnten, sei eine Reform des sozialen Wohnungsbaues nötig.

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