Der Berliner Wohnungsmarkt ist aufgeheizt. Nach einer kurzen Preisminderung sind die Kosten für eine Neubauwohnung in der Hauptstadt wieder in die Höhe geschossen. 0,8 Prozent mehr müssen Immobilienkäufer gegenüber dem letzten Quartal bezahlen, berichtet Bloomberg. Laut eigens für die Nachrichtenseite angefertigten Daten des Unternehmens Immobilien Scout ist der einstige Kostenrückgang wieder passé.
Ein Quadratmeter wird demnach im Durchschnitt inzwischen für etwa 6000 Euro verkauft. Dies ist laut den Angaben ein Anstieg von 100 Prozent, vergleicht man die Daten von vor sieben Jahren.
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Der jahrzehntelange Immobilienboom wurde im vergangenen Jahr gestoppt, weil die Europäische Zentralbank Zinserhöhungen eingeleitet hatte. Die Preise für Kredite schossen als Folge in die Höhe.
Leichte Entspannung ist allerdings bei den Preisen für Bestandswohnungen zu erkennen. Laut Immobilien Scout gehen die Preise nun um 0,3 Prozent zurück. In der Vergangenheit waren es bereits 5,3 Prozent.
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