Im vergangenen Jahr hatten die rot-schwarz-grüne Brandenburger Landesregierung und der Berliner rot-grün-rote Senat unter der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) bei Ausbildung, Fachkräftesuche, bei Entwicklungsachsen und dem Umgang mit Wasser eine engere Kooperation vereinbart. Berlin und Brandenburg sind eng miteinander verzahnt, sie können Probleme wie die Schaffung von Wohnraum, von mehr Angeboten für Pendlerinnen und Pendler sowie die Gewinnung von Fachkräften besser gemeinsam lösen.
Woidke hatte bereits nach der Vorstellung des Koalitionsvertrags von CDU und SPD in Berlin Anfang April seine Hoffnung auf eine weiter gute Zusammenarbeit ausgedrückt. In der Berliner SPD ist die schwarz-rote Koalition, für die die SPD-Chefin Giffey warb, umstritten. Bei einer Mitgliederabstimmung stimmte eine knappe Mehrheit von 54,3 Prozent dafür. Die Berliner CDU wollte am Montag bei einem Parteitag über die Koalition mit der SPD abstimmen.
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