Nach amtlichen Angaben leben in Brandenburg derzeit rund 300 Wölfe. Viele sehen die Raubtiere als Teil der Kulturlandschaft, andere als Bedrohung der Weidetierhaltung.
Hundertprozentige Finanzierung der Anschaffung und des Unterhalts der Präventionsmaßnahmen
Unabhängig von der Zahl der Wölfe sei Weidetierhaltung nur mit guten Präventionsmaßnahmen möglich, sagte die Brandenburger Nabu-Geschäftsführerin Christiane Schröder. Der Präsident des Landesbauernverbands und Vorstand im Forum Natur, Henrik Wendorff, nannte das Ergebnis einen gemeinsamen Kompromiss zur Lösung der zukünftigen Herausforderungen. Mitentscheidend für die Akzeptanz sei die hundertprozentige Finanzierung der Anschaffung und des Unterhalts der Präventionsmaßnahmen, betonte Knut Kucznik, Vorsitzender des Schafzuchtverbandes.
Der Bauernbund hingegen hält den neuen Managementplan bereits für veraltet. Es müsse endlich die Möglichkeit geben, die Weidetiere aktiv verteidigen und schießen zu können, hieß es. (dpa)
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