Im Herbst 2022 hatte die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) nach eigenen Angaben Spezialisten damit beauftragt, eine angemessene Nachfolgerin für die ursprüngliche Uhr zu konstruieren. „Der Nachbau der Originaluhr war nicht unser Ziel“, erklärte BIM-Geschäftsführerin. „Wichtig war uns, dass sich das neue Modell in die vorgegebene Architektur des denkmalgeschützten Gebäudes einfügt und dennoch modern wirkt.“
Ein Mitarbeiter des Gerichts habe noch ein altes Foto gehabt, erklärte eine Sprecherin der BIM. Gemeinsam mit historischen Dokumenten habe dieses als Vorlage für die neue Uhr gedient, die per Funk gesteuert werde, so die Sprecherin. Neben einem Uhrmacher seien Statiker und Denkmalschutz eingebunden gewesen. Die Kosten für die neue Uhr wurden mit rund 50.000 Euro beziffert.
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