Bundespolizei

Berlin: Schwangere randaliert mit Fußballfans, Polizei sucht Zeugen

Auf dem Weg nach Berlin zu einem Spiel des BFC Dynamo randalieren mehrere Betrunkene in der Deutschen Bahn. Zwei Menschen werden verletzt.

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Die Bundespolizei hat am Freitag am Bahnhof Teltow sieben Fußballfans festgenommen.

Die Bundespolizei hat am Freitag am Bahnhof Teltow sieben Fußballfans festgenommen.

© Jochen Eckel/imago

Die Bundespolizei hat am Freitagnachmittag am Bahnhof Teltow sieben Fußballfans festgenommen, die auf dem Weg zu einem Spiel in Berlin randaliert und Reisende beleidigt haben sollen – unter den Verdächtigen war auch eine betrunkene Schwangere.

Wie die Bundespolizei mitteilte, meldete die Deutsche Bahn gegen 15 Uhr am Bahnhof Teltow randalierende Erfurt-Fans im Zug RE 3, die auf dem Weg zum Spiel gegen BFC Dynamo waren. Dabei beleidigten sie auch Fahrgäste und eine Zugbegleiterin rassistisch. Vor Ort nahmen die Einsatzkräfte sechs betrunkene Männer im Alter zwischen 15 und 35 sowie eine alkoholisierte 33 Jahre alte Schwangere fest. Ein 35-Jähriger leistete dabei erheblichen Widerstand und attackierte einen der Bundespolizisten mit Faustschlägen. Dabei wurde der Beamte am Mund und am Hals verletzt. Eine weitere Beamtin wurde am Knie verletzt.

Festnahme von randalierenden Fußballfans: Bundespolizei sucht nach Zeugen

Zusätzlich soll die 33-jährige Schwangere versucht haben, die Einsatzkräfte von den polizeilichen Maßnahmen abzuhalten und ihren Mann zu befreien. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, Beleidigung, versuchten Gefangenbefreiung sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Allen sieben Personen wurde außerdem die Weiterreise zum Fußballspiel verweigert.

Zwei der Männer nahm die Bundespolizei in Unterbindungsgewahrsam, weil sie gegenüber der Beamten äußerten, trotzdem zum Spiel zu fahren. Nach Ende der Partie durften auch sie dann den Heimweg antreten. Bei der 33-jährigen Frau vollstreckten die Einsatzkräfte zudem eine Vermögensabschöpfung der Staatsanwaltschaft Erfurt und zogen so 400 Euro ein.

Die Bundespolizei sucht nach weiteren Zeugen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben und sachdienliche Angaben zur beobachteten Tat oder zur Identität mutmaßlich beteiligter Personen machen können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030/2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800/6888000) genutzt werden.

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