Wenn der Mannschaftsbus des 1. FC Union Berlin vor der Alten Försterei vorfuhr, richteten sich die Blicke meist auf jene, die ausstiegen. Auf die Spieler, die Trainer, die Stars. Kaum jemand schaute auf den Mann hinter dem Lenkrad. Dabei gehörte Sven Weinel über Jahrzehnte genauso zu den Eisernen wie die rot-weißen Schals auf den Tribünen oder die Waldseite an Spieltagen.
Nun ist Sven Weinel tot. Der langjährige Busfahrer der Eisernen starb am Montag im Alter von 63 Jahren. Eine Nachricht, die, nach dem Tod des früheren Stadionsprechers André Rolle im Januar dieses Jahres, nun zum zweiten Mal innerhalb von knapp sechs Monaten viele ehemalige Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Fans tief getroffen hat. Weinel war keiner, der große Reden hielt oder das Rampenlicht suchte. Er gehörte zu jenen Menschen, die einen Verein zusammenhalten, ohne dass sie dafür Schlagzeilen bekommen. Zu den Gesichtern im Hintergrund, die immer da sind und deren Bedeutung oft erst dann sichtbar wird, wenn sie fehlen.
Fußball
Zum Tod von Sven Weinel: 1. FC Union Berlin verliert einen stillen Begleiter
Mit Sven Weinel verliert Union Berlin eine seiner stillen Legenden. Der langjährige Busfahrer und Helfer der Eisernen starb im Alter von 63 Jahren.
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Der 1. FC Union Berlin trauert um seinen früheren Busfahrer Sven Weinel.
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