Mehrere Autos wurden getroffen. Bei einem Lkw wurde die Frontscheibe zerstört. Der Stein traf sie in Kopfhöhe des Fahrers, der Schnittverletzungen erlitt. Insgesamt fand die Polizei an beiden Tagen mehr als 80 Schottersteine auf der Autobahn. Zeugen sahen zur Tatzeit drei flüchtende Jungen an dem Gleisbett. Die 8. Mordkommission ermittelte seitdem wegen versuchten Mordes.
Durch weitere Zeugenaussagen und die an den Steinen gesicherten DNA-Spuren konnte die Polizei einen zur Tatzeit 16-Jährigen ermitteln, der von daheim ausgerissen war. Im vergangenen Monat, nachdem er in München beim Schwarzfahren erwischt worden war, stellte die Polizei dort fest, dass nach ihm gefahndet wurde. Beamten der Münchener Mordkommission gegenüber gestand der 18-Jährige die Taten. Seine Angaben führten die Polizei auf die Spur seines Komplizen. Dieser wurde am Donnerstag in Berlin festgenommen.
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