In der Bildungsverwaltung rechnet man damit, dass durch das spätere Einschulungsalter etwa 5000 Kinder ein Jahr länger in der Kita verbleiben werden. Das entlastet die teils bereits übervollen Grundschulen, allerdings wird es in den Kitas dadurch umso enger. Eltern können aber auch die Kinder, die bis Ende März 2012 geboren wurden, schon einschulen, wenn sie dies wünschen. Das sind dann die sogenannten „Kann-Kinder.“
Wer sein Kind ein Jahr zurückstellen will, kann das auf dem Anmeldungsbogen ankreuzen. Bis spätestens im Februar kommenden Jahres muss dann ein Termin beim Schularzt gemacht sein. Selbst die Rubrik „Rückstellung wird erwogen“ gibt es, eine Entscheidung muss in diesem Fall bis spätestens Februar erfolgen. Die Anmeldungen sind stets an der Einzugsbereich-Grundschule abzugeben, auch wenn Eltern ihr Kind auf eine andere öffentliche oder private Schule schicken wollen.
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