Es war kurz nach 14 Uhr Ortszeit, als ich vor zwei Tagen aus dem Shuttlebus in Bogotá ausgestiegen bin, begleitet von einer Motorrad-Eskorte der Nationalpolizei. Die Kolumbianische Hauptstadt liegt auf 2600 Metern Höhe. Die Luft ist dünn und kühl. Nebel hängt über den Cerros Orientales, den Ausläufern der Zentral- und Westkordillere der Anden.
Wahlbeobachtung
Zwischen Friedensprozess und Machtkampf: Wie Kolumbien zum Brennglas Lateinamerikas wird
Kolumbien steht am Scheideweg zwischen Frieden und Chaos. Die Spaltung verläuft nicht nur zwischen links und rechts. Ein persönlicher Bericht aus Bogotá.
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Anhänger der Linken in Bogotá: Kolumbien ist tief gespalten.
© Fernando Vergara