Um 1 Uhr morgens singt die Band auf der Bühne „Happy days are here again“, glückliche Tage sind wieder zurück, und die Menge buht verhalten. Denn auf der Leinwand hinter der Band werden in diesem Moment die ersten Hochrechnungen zur US-Präsidentschaftswahl gezeigt und demnach hat Donald Trump den US-Bundesstaat Kentucky für sich entscheiden können.
Dass das kleine ländliche Kentucky mehrheitlich republikanisch wählen würde, ist keine Überraschung, für die Anwesenden ist es dennoch ärgerlich. Denn im Saal des Kinos Babylon in Berlin-Mitte hoffen in der Nacht zum Mittwoch alle Anwesenden auf einen Sieg von Demokratin Kamala Harris. Die Democrats Abroad haben zum Public Viewing der US-Wahl eingeladen.
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US-Präsidentschaftswahl
US-Wahl in Berlin: „Wenn Amerika niest, fängt Europa sich die Erkältung ein“
In Berlin gehen die Demokraten im Kino Babylon optimistisch und auch etwas panisch in die lange Wahlnacht. Bis zuletzt hoffen sie auf einen Sieg von Kamala Harris.
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Die Democrats Abroad veranstalten ein Public Viewing der US-Wahl im Babylon Berlin.
© Jordis Antonia Schlösser/Ostkreuz