Es sollte selbstverständlich sein, das gute Gebot zur sicheren Durchquerung des Alltags. Aber das Urteil des Bundesgerichtshofs, das Radfahrern ohne Helm einen vollen Anspruch auf Schadenersatz zubilligte, hat zugleich einen kulturellen Kampfplatz abgesteckt, auf dem Vernunft, Risikofreude und andere gesellschaftliche Verkehrsformen verhandelt werden. Für Reinhard Müller geht es in der FAZ bei der Verwendung einer schützenden Kopfbedeckung keineswegs bloß um eine rationale Entscheidung.

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