Die US-Regierung erwägt gerade einen Militärschlag gegen das syrische Regime. Er wird als Strafaktion gegen Syriens Diktator Assad bezeichnet, weil der nahe der Hauptstadt Damaskus Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt haben soll. Unbestritten ist mittlerweile, dass chemische Kampfstoffe zum Einsatz kamen. Unklar bleibt jedoch, wer dafür verantwortlich ist. Denn auch die Opposition scheint über Chemiewaffen zu verfügen.

In dieser Situation erhält eine Veröffentlichung des außenpolitischen Fachmagazins Foreign Policy eine gewisse Brisanz. Denn sie enthüllt erstmals anhand von CIA-Akten, dass die USA über den Einsatz von Senfgas und Sarin durch Saddam Husseins Truppen im irakisch-iranischen Krieg (1980-88) Bescheid wussten und in einem Fall mittelbar beteiligt waren.

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