Selten fand in der jüngeren Vergangenheit ein Wort aus Rom so einhellige Zustimmung wie die Suspendierung des unseligen Bischofs von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, durch den Papst. Die Erleichterung, dass die inzwischen Monate währenden Auseinandersetzungen um die Amtsführung des Bischofs, seine Luxusbedürfnisse und sein Verhältnis zur Wahrheit zumindest vorläufig beendet sind, spricht aus den Kommentaren aller Tageszeitungen. Doch kommt kaum ein Kommentator ohne den Hinweis aus, dass in dem Fall Tebartz-van Elst strukturelle Probleme der katholischen Kirche hervorgetreten sind, die mit einem Machtwort des Vatikan nicht aus der Welt zu schaffen sind.

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