Berlin - Der Gerichtssaal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Der Angeklagte wirkt unsicher, ein schmächtiger Jüngling mit blondem Haar. Das Publikum hält den Atem an. Die Aufmerksamkeit für den Prozess, der am 9. Februar 1928 am Schwurgericht vor dem Landgericht II in Moabit beginnt, geht weit über Berlin hinaus. Auch Journalisten aus Amerika und sogar eine Gesandtschaft japanischer Richter sind anwesend.

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