Über die ersten Opfer stolpern wir. Sieben sind es, drei links, vier rechts an der Toreinfahrt zu den Hackeschen Höfen in der Rosenthaler Straße, wo wir uns verabredet haben. Auf den im Boden glänzenden Messingtafeln sind ihre Namen eingraviert. Sie alle wurden 1943 aus Berlin deportiert und in Auschwitz ermordet. Kaum jemand nimmt Notiz von diesen Stolpersteinen, von denen inzwischen etwas mehr als 9000 in der Stadt verlegt worden sind, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern.

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