Vetschau - Hinter dem Spreewald liegt ein wundersamer Ort. Eine Stätte, in der sich Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft kreuzen. Nahe Lübbenau führt die Autobahn A15 vorbei an Braunkohlegruben, Windkrafträdern, Solarplatten – und an einem Rundbau, der aus der Ferne wie ein kleines Fußballstadion wirkt. Erst beim Näherkommen ist zu erkennen, dass da eine Burg aus Holz und Lehm steht.

Die Feste ist der einzige äußerlich weitgehend originalgetreue Nachbau einer slawischen Burg in Deutschland. Mit seinen knapp 60 Metern Durchmesser und fünf Metern Höhe bildet das Bauwerk ein großes Stück Geschichte ab: das slawische Erbe Ostdeutschlands. Diesseits der Elbe prägten vor gut 1000 Jahren westslawische Stämme das Land. Die Slawen sind ebenso Vorfahren der Berliner und Brandenburger wie der Sorben, die noch heute in der Lausitz leben.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.