Berlin - Hohe Wälle, dichte Bäume – noch immer ist dieser einst so geheime Ort gut versteckt, den meisten Zeitgenossen ist er unbekannt. Dabei haben ihn viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt, fast drei Millionen allein in Deutschland, schon mal gesehen, allerdings ohne es zu wissen: An diesem Gemäuer kurz vor der Stadtgrenze von Berlin drehte Regisseur Quentin Tarantino im Herbst 2008 Szenen für den Film „Inglourious Basterds“, der später für mehrere Oscars nominiert war. Einer Umfrage der BBC zufolge zählt er zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts.

In „Inglourious Basterds“ schreibt Tarantino frech die Geschichte um: Er lässt Adolf Hitler mit anderen Nazi-Größen 1944 umkommen. Superstar Brad Pitt spielt den Anführer der „Basterds“, einer jüdischen Guerilla-Truppe. Hinter der Frontlinie machen sie Jagd auf Nazis, skalpieren und massakrieren sie zur Abschreckung. Eine sehr einprägsame Szene wurde im Fort Hahneberg in Spandau gedreht.

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