Potsdam - Ein frisch verheiratetes Paar – sie 18, er 24 Jahre alt –, sehr verliebt, drängt es aus Berlin hinaus aufs Land. Bei einem Bekannten sehen sie ein Haus, das ihnen über die Maßen gefällt. Und sie beschließen: So etwas wollen wir auch. Sie holen Vorschläge ein und entscheiden sich für Paretz im weiten, grünen Havelland als Platz für kommende Sommerfreuden. Der Ort, dessen Name sich vom slawischen „poreka“, am Fluss, herleitet, liegt weit genug draußen, um vom Alltagstrubel befreit zu sein, und nah genug, um in einem Tag erreicht zu werden. So fing es im Jahr 1794 an mit „Schloss Still-im-Land“, wie es genannt wurde. Und der Reiz von Schloss, Land und Fluss ist heute wieder so stark wie damals, als eine besondere Frau dort Glückseligkeit erlebte.

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