Bahn AG baut Bahnhöfe im Südosten Berlins aus: Regionalzüge sollen nahe der Altstadt halten

Am S-Bahnhof Köpenick will die Deutsche Bahn AG einen neuen Regionalbahnhof bauen. Die ersten Personenzüge sollen dort im Jahr 2005 halten. Das sagte am Sonntag der Konzernbeauftragte der Bahn AG in Berlin, Peter Debuschewitz. Im Zusammenhang mit dem Neubau werde jetzt mit dem Land Berlin verhandelt, ob sich der Senat an den Kosten für eine neue Eisenbahnbrücke über der Bahnhofstraße beteiligt. Laut Debuschewitz könnte dabei die Fahrbahn verbreitert und das Nadelör für Autos und Fußgänger unter der Brücke beseitigt werden. Für diesen Fall überlegt die Bahn bereits, den Bahnsteig des S-Bahnhofs auf die Brücke zu verlagern. Debuschewitz: "Auf beiden Straßenseiten gibt es dann Zugänge zur S-Bahn. Die Wege werden kürzer." Baubeginn könne 2003 sein. Eine ähnliche Bahnsteigverlagerung plant die Bahn am S-Bahnhof Adlershof. Dort soll ab 2001 die Durchfahrt unter den Gleisen von 15 auf 34 Meter verbreitert und bis 2003 der Bahnsteig des S-Bahnhofes in Richtung Schöneweide verlängert werden. Kosten: 50 Millionen Mark. Die Bahn hat auch vor, ab 2003 die S-Bahnstrecke nach Spindlersfeld zweigleisig auszubauen. Für den 800 Millionen Mark teuren Umbau des Bahnhofs Ostkreuz will die Bahn im Monat April geänderte Pläne vorlegen. Nach dem ICE-Unglück von Eschede müssen die Stützpfeiler verbreitert oder direkt auf den Bahnsteigen errichtet werden. (ua.)