BERLIN, 7. Dezember. Nur noch bis Ende des Jahres kann der Eurocheque zum Bezahlen und zur Geldbeschaffung benutzt werden. Zwar wird er nicht als solches abgeschafft oder aus dem Verkehr gezogen. Ab Januar 2002 aber entfällt die Zahlungsgarantie in Höhe von 400 Mark. Das bedeutet, dass ein Einzelhändler, der einen Eurocheque vom Kunden akzeptiert, künftig selbst vollständig das Risiko eines ungedeckten Cheques tragen müsste. Bisher übernimmt die Bank das Risiko bis 400 Mark. Handel oder Dienstleister werden deshalb ab Januar Eurocheques kaum noch akzeptieren. Auch Banken und Sparkassen zahlen ab Januar kein Bargeld mehr gegen Einreichung eines Eurocheques aus. Nach Ansicht des Zentralen Kreditausschusses werden den Kunden dadurch keine Nachteile erwachsen. Denn der Eurocheque habe in den letzten Jahren sowieso an Bedeutung verloren. In anderen europäischen Ländern werde er schon länger nicht mehr akzeptiert, ab Januar sei das in allen 15 EU-Ländern der Fall.Im Urlaub hilft er also nicht mehr weiter. Für die Geldbeschaffung existiert mittlerweile ein dichtes Netz von Geldautomaten. Und auch im Einzelhandel haben sich elektronische Zahlungssysteme etabliert. Fast 52 Millionen Deutsche besitzen eine EC-Karte. Auch mit Kundenkarten der Banken oder Kreditkarten kann man Geld am Automaten holen oder bezahlen.Mehr Informationen unter:www.berliner-zeitung.de/euro