Der TV-Showmaster Wolfgang "Lippi" Lippert hat sich nach langem Schweigen zu dem Vorwurf des Ladendiebstahls in einem Berliner Baumarkt geäußert. Der 45jährige Moderator sagte der Zeitschrift "Super-TV", die Mitnahme einer Kombizange aus dem "Stinnes"-Baumarkt am 16. Juni sei "ein Versehen" und "eine Schusselei" gewesen. Er habe das kleine Werkzeug in die Jackentasche gesteckt, damit es nicht aus dem vollgepackten Einkaufswagen herausfalle. An der Kasse habe er nicht mehr an die Zange gedacht. Lippert sagte außerdem, daß er in dem betreffenden Laden bereits Waren für insgesamt 10 000 Mark gekauft habe. Am 16. Juni habe er Material im Wert von 300 Mark im Einkaufswagen gehabt. Lippert, der bei dem Diebstahl ertappt worden war, hatte zunächst behauptet, daß der "Stinnes"-Markt gegen eine zugesagte Autogrammstunde auf eine Anzeige gegen ihn verzichtet habe. Dem widersprachen jedoch später Vertreter der Baumarkt-Kette: Lippert sei angezeigt worden und habe Hausverbot erhalten. Zu dem Vorwurf des Ladendetektivs, er habe das Preisschild von der Kombizange abgekratzt, sagte Wolfgang Lippert jetzt, daß es in dem entsprechenden Regal des Köpenicker Geschäfts "mehrere Zangen ohne Preisschild" gegeben habe.