Berlin - Die Berliner AfD-Kandidatin Beatrix von Storch hat Berichte über angebliche finanzielle Unregelmäßigkeiten zurückgewiesen. Von Storch, die auf Platz zwei der Berliner Landesliste der Alternative für Deutschland (AfD) für den Bundestag kandidiert, betonte am Montag: „Die Vorwürfe und Mutmaßungen ... sind haltlos und nicht begründet.“

Es handele sich um eine „durchsichtige Verleumdung“, die auf eine ehemalige Mitarbeiterin zurückgehe, der im Januar gekündigt worden sei. Es sei „bezeichnend“, dass diese Frau aktives FDP-Mitglied sei, heißt es in einer schriftlichen Erklärung, die der dpa vorliegt.

Die „Welt am Sonntag“ hatte über angebliche Ungereimtheiten beim Verein „Zivile Koalition e.V.“ berichtet, der der AfD nahesteht. Demnach hätten von Storch und ihr Ehemann möglicherweise Spendengelder für private Zwecke missbraucht. Sven von Storch habe 98 000 Euro in bar von einem Konto des Vereins abgehoben.

Dazu erklärte Beatrix von Storch, wegen der Unsicherheit auf den Finanzmärkten und der Eurokrise habe ihr Mann das Geld in einem Schließfach deponiert. Dies habe ein Berliner Notar am Montag testiert. „Sämtliche Belege liegen vor und werden selbstverständlich ordnungs- und fristgemäß dem zuständigen Finanzamt eingereicht“, erklärte sie. (dpa)