In puncto Mode sieht sich Berlin schon lange nicht mehr als Klein-Paris. Der internationalen Konkurrenz begegnet die Fashionszene der Hauptstadt auf Augenhöhe. Neben einer Fülle von Designern und Messen haben auch die ansässigen Modezentren einen Anteil an diesem Erfolg. Bereits 2006 hat der Projektentwickler Stefan Sihler am Osthafen in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1914 das Modezentrum "Labels 1" eröffnet. Er siedelte das Projekt vorausschauend in einer kreativen Nachbarschaft an, die demnächst unter dem Namen Mediaspree firmieren wird. Hugo Boss, Escada und Orwell waren die ersten Mieter in der umgebauten Lagerhalle. Nun steht zwischen Stralauer Allee und Spree eine Fortsetzung mit "Labels Berlin Osthafen 2" an. In dem Neubau mit seiner abstrakten Betonfassade finden junge Marken und Streetwear ein Forum. Im Labels 1 wird weiterhin elegante Klassik präsentiert. Damit nicht genug: Abschließen möchte Sihler sein Projekt mit einem Modezentrum "Labels 3". Vorerst kümmert sich das Management um das passende Umfeld für diese neu eröffnete Fashionstätte. In einer Dachterrassenlounge sollen die Modeliebhaber Cocktails schlürfen und den Blick über den Osthafen genießen. Außerdem ist ein Restaurant auf Wasserhöhe geplant. Mit regelmäßig stattfindenden Events und Partys im Erdgeschoss des futuristischen Gebäudes möchte man das Modezentrum auch zu einer Top-Location der Ausgehkultur machen. (kni.)------------------------------Foto: Wasserlage für Mode: Neben dem renovierten Gebäude aus dem Jahr 1914 fand Labels 2 nun Platz im futuristischen Neubau.