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140-Meter-Hochhaus: Edge-Tower an der East Side Gallery schon vor Baustart verkauft

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Berlin-Friedrichshain: So soll der Edge-Tower mal aussehen.

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EDGE Technologies

Berlin -

Mega-Deal an der Warschauer Brücke in Friedrichshain: In einem Joint Venture haben Allianz Real Estate und Universal-Investment noch vor dem Baustart das circa 140 Meter hohe Hochhaus Edge East Side erworben. Das Gebäude nahe der East Side Gallery soll bis 2023 nach Plänen des international renommierten Architekturbüros Bjarke Ingels Group (BIG) errichtet. 

Die städtebauliche und architektonische Qualitätssicherung wurde projektbegleitend durch Einbindung des Berliner Baukollegiums unter dem Vorsitz von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher vorgenommen.

Ganzheitlicher Ansatz

Martin Rodeck, Vorsitzender der Geschäftsführung von Edge Deutschland, sagte: „Bei unseren Projekten ist ein ganzheitlicher Ansatz maßgeblich. Bei dem für Berlin sehr markanten und zukunftsweisenden Hochhaus Edge East Side ist es für uns besonders wichtig zu zeigen, dass es schon heute möglich ist, besser zu bauen.“

Mit einer Mischung aus rein privat genutzten, halb-öffentlichen und öffentlichen Flächen soll der Turm das Business-Areal an der Mercedes-Benz Arena mit dem Umfeld auf der anderen Seite der Warschauer Brücke und auch jenseits der Gleise verbinden. Dafür werden wesentliche Bereiche der ersten vier Ebenen sowie das 35. Obergeschoss öffentlich zugänglich gemacht und während der üblichen Betriebszeiten des Objektes für Besucher begehbar sein. Ein detailliertes Nutzungskonzept, das unter anderem auch temporäre Nutzungen einschließt, wird noch entwickelt.

Edge East Side: So soll der Turm innen aussehen

Im Edge East Side werden auf den ersten fünf Etagen Services und Flächen für vielseitige Nutzungen angeboten. In dieser erweiterten Sockelzone entsteht ein sogenannter vertical hub – ein vernetzter Innenraum mit direktem Bezug zu seiner Umgebung. Hier sollen gastronomische Angebote und Campus-Flächen entstehen, die in erster Linie für Co-Working vorgesehen sind. Teil des Campus sollen auch Arbeitsplätze und Besprechungsräume sein, die Organisationen oder Personen für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei angeboten werden, die sich vorrangig mit Schwerpunktthemen wie Nachhaltigkeit, Bildung oder Soziales befassen. (BLZ)