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Energie-Cottbus-Fans von Rechtsextremen dominiert: Verein will Runden Tisch im März

Energie Cottbus

Laut RBB wird die Fan-Szene des Drittligisten Energie Cottbus von Rechtsextremen dominiert.

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Screenshot: Twitter Jüdisches Forum e.V.

Nach Recherchen des RBB dominiert eine rechtsextreme Fangruppe die Fanszene des Fußball-Drittligisten FC Energie Cottbus. Der Verein kündigte an, dass sich am 6. März ein Runder Tisch mit Vertretern der Polizei und des Verfassungsschutzes um die Fan-Problematik kümmern wird.

Problem kann in Transferperiode nicht gelöst werden

„Im Moment haben wir wegen der noch laufenden Transferperiode keine Zeit, um uns damit aktuell zu beschäftigen. Das Sportliche hat zunächst Vorrang. Aber in zwei Tagen werden wir uns damit befassen“, erklärte am Mittwoch Vereins-Sprecher Stefan Scharfenberg-Hecht der Deutschen Presse-Agentur und verwies darauf, „dass wir uns stets von Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rechtsextremismus distanziert haben“.

Ultragruppierung „Inferno Cottbus“ weiter großen Einfluss 

Nach Recherchen des Senders RBB habe die vor zwei Jahren aufgelöste Ultragruppierung „Inferno Cottbus“ weiter großen Einfluss und schüchtere andere Anhängergruppen auch unter Androhung von Gewalt ein. In den Heimspielen hänge auf deren Druck nur noch eine riesige Fahne im Fanblock mit der Aufschrift „Betriebssportgemeinschaft seit 1966 Energie Cottbus“.

Für den Fan-Forscher Robert Claus sei die Verdrängung anderer Fahnen „das Ergebnis dieser Machtdemonstration von 'Inferno Cottbus'“. (dpa)